Wir wollen lokale Demokratie
Die Bürger haben ein Recht, frühzeitig, regelmäßig und objektiv über gemeindepolitische Anliegen informiert zu werden. Mitsprache ist erwünscht und soll gefördert werden. Auch der schnelle und
unkomplizierte Zugang zu den Entscheidungsträgern muss garantiert sein. Die Arbeit in konsultativen Gemeindekommissionen muss effizient gestaltet sein.
Wer die Bürger nicht in Entscheidungsfragen einbezieht, darf sich nicht wundern, wenn ihm vorgeworfen wird, Politik nicht im Interesse der Einwohner zu gestalten. Eine starke CSV wird sich dafür einsetzen, dass der Meinung von Interessengruppen, von einzelnen Bürgern sowie in entsprechenden Fällen auch der Kinder und Jugendlichen vor der Planungsphase wichtiger Projekte Gehör geschenkt wird. Das ist für uns partizipative Demokratie.
Information und Mitsprache der Bürger
• Die Bürger sollen frühzeitig in die Ausarbeitung von Projekten, die sie unmittelbar betreffen, einbezogen werden. Über die Zukunft von Mersch soll nicht nur in „Bureaux d’études“ entschieden werden.
• Wir werden die beratenden Kommissionen stärker als bisher um ihre Analyse und Meinung fragen. Wir werden uns aktiv dafür einsetzen, dass beide Geschlechter darin vertreten sind.
• Mit der Erweiterung des kommunalen Wahlrechtes für Nicht-Luxemburger Bürger ist ein wesentlicher Schritt zur zielbewussten Integration ins politische Geschehen vollzogen worden. Eine eminent wichtige Rolle spielt hier die Integrationskommission (ehemalige Ausländerkommission), deren Mitsprache und Arbeit gestärkt werden soll.
• Wir wollen, dass in den öffentlichen Gemeinderatssitzungen die Fragen der Gemeinderäte an das Schöffenkollegium an erster Stelle behandelt werden.
• Im Sinne der administrativen Vereinfachung werden wir den Dienst der Gemeinde am Bürger verbessern – gemäß dem Leitspruch, dass die Gemeinde für die Bürger da ist. Deshalb werden wir einen „Guichet unique“ (Bürgeramt) und ein E-Guichet einrichten, wo es einen unkomplizierten Zugang zu allen kommunalen Dienstleistungen gibt. Es soll auch geprüft werden, ob die Öffnungszeiten den Bedürfnissen der Berufstätigen entsprechen.
• Durch erweiterte Nutzung des Internet werden den Bürgern Behördengänge erspart werden. Dazu gehört auch der Ausbau der Homepage der Gemeinde.
• Den Gemeindeaushang („Reider“) in Mersch wollen wir an einem besser zugänglichen Ort anbringen und uns für einen Online-Reider einsetzen.
• Die Werte der regelmäßigen Qualitätskontrolle unseres Trinkwassers sollen permanent öffentlich einsehbar sein.
• Mittelfristig schwebt uns in unserer Gemeinde die Schaffung eines Bürger- und Familienzentrums vor, welches sich um Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf kümmern wird und unseren Einwohnern einen Treffpunkt bietet, wo sie eigene Ideen, Initiativen oder Probleme vorstellen und diskutieren können. Dort soll auch die Nachbarschaftshilfe in punkto Einkaufen, Kindererziehung, Gartenarbeiten, Nachhilfestunden u. ä. gefördert und koordiniert werden. Kleinere Streitigkeiten sollen hier per Mediation geschlichtet und beigelegt werden können.
• In unserer Gemeinde soll nicht nur gewohnt, sondern weiterhin auch gearbeitet werden können. Deshalb setzen wir uns für die Ansiedlung bzw. den Ausbau von zukunftsorientierten Klein- und Mittelbetrieben aus Handel und Handwerk ein. Sie sollen einen festen Platz in unserer Gemeinde haben, weil sie Arbeitsplätze vor Ort bedeuten.
Um dies zu erreichen, werden wir ein Informations- und Gründungszentrum für Betriebe einrichten, die sich in Mersch niederlassen wollen.
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